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Vermögensaufbau: Grundlagen, Risiko und Zeithorizont

Regelmäßig und langfristig anzulegen kann ein ruhiger Teil Ihrer Finanzen in Deutschland sein. Ich erkläre, wie ETF-Sparplan, Risiko und Anlagehorizont zusammenhängen, ohne Renditeversprechen und ohne Druck.

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Ein kleiner Trieb wächst aus einem alten Baumstumpf, dahinter grüne Unschärfe

Warum es wichtig ist

Vermögen aufbauen nach einem Neuanfang

Nach dem Umzug nach Deutschland bauen viele ihre Finanzen von vorn auf: neues Gehalt, neue Bank, Ersparnisse, die im Herkunftsland geblieben oder in den Umzug geflossen sind. Sind die ersten Monate geschafft, fragen sich viele, ob ihr Geld einfach auf dem Girokonto liegen bleiben soll.

Banken, Apps und soziale Medien haben darauf eine Antwort, oft mit einer Renditezahl daneben. Mit solchen Zahlen arbeite ich nicht. Bevor wir über ein Produkt sprechen, sorgen wir für eine Reserve für Notfälle, schreiben Ihre Ziele auf und klären, wie lange das Geld angelegt bleiben kann. Erst dann ergibt ein Plan Sinn.

Geld anlegen heißt hinnehmen, dass Werte steigen und fallen. Niemand kann Renditen versprechen, und ich tue es auch nicht. Ich kann Ihnen erklären, wie Kosten, Risiko, Steuern und Anlagehorizont in Deutschland zusammenwirken, damit die Entscheidung Ihre eigene ist und Sie auch dann dabeibleiben, wenn die Märkte nervös werden.

Hier geht es um langfristigen Vermögensaufbau, während Sie in Deutschland leben und arbeiten. Um Aufenthaltstitel oder Visa durch Investitionen geht es nicht.

Wie ich Sie unterstütze

  • Wir sorgen dafür, dass eine Reserve steht, bevor Geld angelegt wird.
  • Ich erkläre ETF, Sparplan und Depot verständlich, auch wie Kosten und Steuern funktionieren.
  • Wir stimmen Betrag und Art der Anlage auf Ihren Anlagehorizont ab und darauf, wie viel Schwankung Sie aushalten.
  • Wir überprüfen den Plan, wenn sich Ihr Leben ändert, nicht wenn es die Schlagzeilen tun.

Vor jedem Produkt

Worauf es ankommt, bevor Sie Geld anlegen

Diese Grundsätze gelten, egal für welches Produkt Sie sich entscheiden.

  1. Erst die Reserve

    Geld, das Sie in den nächsten Jahren brauchen könnten, gehört in eine Reserve, nicht an die Börse. Ein Notgroschen bewahrt Sie davor, Anlagen im falschen Moment verkaufen zu müssen.

  2. Der Anlagehorizont entscheidet

    Kurzfristige Schwankungen wiegen weniger, wenn Sie das Geld viele Jahre nicht brauchen. Geld für ein Ziel in wenigen Jahren braucht einen anderen Plan als Geld für die Rente.

  3. Risiko streuen

    Eine breite Mischung hängt weniger vom Schicksal eines einzelnen Unternehmens oder Landes ab. ETFs sind ein Weg, Geld auf viele Unternehmen zu verteilen, aber auch sie steigen und fallen mit dem Markt.

  4. Kosten fallen jedes Jahr an

    Laufende Kosten schmälern Ihr Ergebnis Jahr für Jahr, ob die Märkte steigen oder fallen. Fondskosten, Depotgebühren und Produktkosten sollten Sie vor dem Start vergleichen.

Fachbegriffe

Die Begriffe rund um die Geldanlage

Banken und Broker in Deutschland verwenden diese Begriffe. Mit ihnen können Sie ein Angebot oder eine Abrechnung selbst lesen.

Indexfonds (ETF)
Ein börsengehandelter Fonds, der einen Index abbildet. Mit einem Kauf verteilen Sie Ihr Geld auf viele Unternehmen.
Sparplan
Sie legen in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag an, meist monatlich.
Depot
Das Wertpapierkonto bei einer Bank oder einem Broker, in dem Ihre Fonds und Aktien verwahrt werden.
Notgroschen
Ihre Reserve für Notfälle: schnell verfügbares Geld außerhalb Ihrer Anlagen.
Anlagehorizont
Wie lange das Geld angelegt bleiben kann, bevor Sie es brauchen.
laufende Kosten
Was ein Fonds jedes Jahr berechnet, angegeben in Prozent Ihrer Anlage.
Abgeltungsteuer
Die pauschale Steuer auf Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne.
Freistellungsauftrag
Ein Auftrag an Ihre Bank, damit Kapitalerträge bis zu Ihrem Freibetrag nicht direkt besteuert werden.

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Fragen und Antworten

Häufige Fragen zur Geldanlage

Kurze Antworten, ohne Versprechen und ohne Zahlen, die nicht zu Ihrer Situation passen.

Was ist ein ETF?

Ein ETF ist ein börsengehandelter Fonds. Er bildet meist einen Index ab, sodass Sie mit einem Kauf in viele Unternehmen investieren. Das Marktrisiko bleibt: Der Wert kann fallen, eine Garantie gibt es nicht.

Kann ich mit kleinen Beträgen anfangen?

Ja. Viele Banken und Broker bieten Sparpläne schon mit kleinen Monatsbeträgen an. Wichtiger als die Höhe ist, dass zuerst die Reserve steht und Sie regelmäßig weiter einzahlen können.

Wie viel sollte man als Anfänger in ETFs investieren?

Nur Geld, das Sie auf absehbare Zeit nicht brauchen, und erst, wenn die Reserve steht. Der passende Betrag hängt von Einkommen, Fixkosten und Zielen ab, eine allgemeine Zahl gibt es nicht. Wir leiten ihn aus Ihrem eigenen Budget ab.

Warum verlieren manche Anleger mit ETFs Geld?

Oft, weil sie das Geld im falschen Moment brauchen, bei fallenden Kursen aus Angst verkaufen oder Geld anlegen, das für etwas anderes gedacht war. Hohe Kosten und sehr enge Themenfonds können dazukommen. Eine Reserve und ein Anlagehorizont, der zum Ziel passt, verringern das Risiko solcher Fehler.

Wie eröffne ich als Neuankömmling einen ETF-Sparplan?

Sie brauchen ein Depot bei einer Bank oder einem Broker. Dafür benötigen Sie Ihren Ausweis, Ihre Meldeadresse und Ihre Steuer-Identifikationsnummer. Dann wählen Sie Fonds, Betrag und Rhythmus. Einen Freistellungsauftrag richten Sie am besten gleich mit ein.

Ihr Ansprechpartner

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Bringen Sie Ihre Fragen und eine grobe Vorstellung Ihres monatlichen Budgets mit. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, per Telefon oder E-Mail. Ich bin als Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO registriert und arbeite als selbstständiger Vertriebspartner der Horbach Wirtschaftsberatung GmbH.

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.

Milad Gholampour, Finanzberater in Stuttgart, im schwarzen Sakko mit hellblauem Hemd, lächelnd

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